Hilfe: Das CyberHQ-Online-Terminal

Vorbemerkung: Sie können die Maulwurfstadt-Datenbank auch herunterladen und mit SQLiteStudio oder sqliteonline.com bearbeiten. Wie das geht, steht im Bereich Software für das Maulwurfstadt-Projekt. Für alle Abfragen dieses Kurses reicht aber das Online-Terminal – ohne Download, ohne Installation, auch auf dem Tablet.


Die Funktionsweise des CyberHQ-Online-Terminals ist ganz einfach: Sie tippen in das Eingabefenster einen SQL-Befehl, drücken den Knopf »CyberHQ-Datenbank abfragen« (oder Strg+Enter, am Mac auch ⌘+Enter) – und wenn Sie Glück haben, erscheint unter dem Eingabefeld eine Ergebnistabelle.

CyberHQ-Online-Terminal: Screenshot mit Erläuterungen

Vorschläge beim Tippen

Mit Strg+Leertaste oder Tab schlägt das Terminal vor, was an dieser Stelle passt: Tabellen, Spalten, SQL-Befehle und Funktionen. Nach einem Punkt erscheinen die Spalten der Tabelle automatisch – also nach personen. oder nach dem Alias, z. B. p.. Mit ↑/↓ wählen Sie aus, Enter oder Tab übernimmt den Vorschlag, Esc schließt die Liste.

Formatieren

Der Knopf »Formatieren« (oder Strg+B, am Mac auch ⌘+B) rückt den Befehl ordentlich ein: jede Klausel auf eine eigene Zeile, AND/OR eingerückt, Schlüsselwörter groß. Machen Sie das vor jedem Abschicken – formatierte Abfragen sind viel leichter zu lesen und zu korrigieren.

Ergebnistabelle und Blättern

Unter der Ergebnistabelle steht, wie viele Datensätze die Abfrage insgesamt liefert. Angezeigt werden davon standardmäßig 20; im Feld »Zeilen pro Seite« können Sie das ändern (bis 10.000), mit »zurück« und »weiter« blättern Sie durch die restlichen Treffer. Manche Tabellen haben mehrere hunderttausend Datensätze – die alle auf einmal anzuzeigen, wäre auch für Ihren Browser ein gewisser Stress.

Tabellen, Spalten, ER-Diagramm

In der rechten Spalte sehen Sie alle Tabellen der Datenbank mit ihren Spalten (Primärschlüssel sind unterstrichen). Ein Klick auf einen Tabellen- oder Spaltennamen fügt ihn im Eingabefeld ein; bei leerem Eingabefeld macht ein Klick auf eine Tabelle gleich eine ganze SELECT * FROM …-Abfrage daraus. Ganz unten in der Spalte können Sie das ER-Diagramm der ganzen Datenbank öffnen – das ist vor allem bei Abfragen über mehrere Tabellen nützlich. Lassen Sie es am besten in einem eigenen Browsertab offen.

Datenbank kaputt machen – ausdrücklich erlaubt

Sobald Sie einen Befehl abschicken, der die Datenbank verändert (UPDATE, DELETE, INSERT, DROP TABLE …), bekommt Ihr Browser automatisch eine eigene Kopie der Datenbank. Ab dann laufen alle Ihre Befehle auf dieser Kopie; ein brauner Hinweisbalken über dem Eingabefeld zeigt das an, und in der rechten Spalte sehen Sie, was sich gegenüber dem Original geändert hat (gelöschte Tabellen durchgestrichen, neue Tabellen mit »neu«, veränderte Zeilenzahlen mit »+3« oder »−99«). Niemand sonst sieht Ihre Änderungen. Mit dem Knopf »Original-Datenbank wiederherstellen« werfen Sie die Kopie weg und arbeiten wieder auf dem Original. Kopien, mit denen 90 Minuten lang nichts mehr abgeschickt wurde, löscht der Server von selbst.

Mehrere Befehle

Sie können mehrere Befehle durch Semikolon getrennt auf einmal abschicken, z. B. CREATE TABLE …; INSERT INTO …; SELECT …. Ausgeführt werden alle, eine Ergebnistabelle liefert nur der letzte.

Fehlermeldungen

Wenn etwas nicht klappt, erscheint die Fehlermeldung auf Deutsch (die Originalmeldung von SQLite steht in eckigen Klammern dahinter). Bei typischen MySQL-Schreibweisen, die SQLite nicht kennt (AUTO_INCREMENT, SHOW TABLES, DESCRIBE …), gibt es gleich den passenden Tipp dazu. Abfragen, die länger als 25 Sekunden laufen, bricht der Server ab – das passiert praktisch nur, wenn bei einer Abfrage über mehrere Tabellen die Primärschlüssel-Fremdschlüssel-Bedingung fehlt.

Alle Tastenkürzel finden Sie auch im Terminal selbst hinter dem ?-Knopf.